©2019 Marco Anders

Was bringe ich durch meine Berufs- und Lebenserfahrung mit?

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Anderen Menschen zuhören und sie verstehen

Lösungen findet man nur miteinander, nicht gegeneinander.

Wenn Sie schon einmal die jährlichen Bemerkungen des Bundesrechnungshofes gelesen haben, wissen Sie, dass Verwaltungen nicht immer gut aufgestellt sind. In den meisten Fällen gibt es aber sehr gute Gründe dafür. Es ist meine Aufgabe, mit den geprüften Kollegen diese wunden Punkte aufzuspüren und gemeinsam bessere Lösungen zu entwickeln. Schließlich geht es um unser aller Steuergeld. Dafür muss ich auch die Situation der Gegenseite verstehen, insbesondere deren Einschränkungen. Es versteht sich von selbst, dass es dabei manchmal zu hitzigen Diskussionen kommen kann. Unter diesen Bedingungen muss ich einen kühlen Kopf behalten und versuchen bessere Lösungen zu finden. Das mache ich nunmehr seit 17 Jahren mit viel Erfolg.

Verwaltungserfahrung

Erfahrung macht den Unterschied.

Ich arbeite seit mehr als 25 Jahren im Öffentlichen Dienst. Ich habe Erfahrung gesammelt auf kommunaler, Bundes- und internationaler Ebene. Hier schöpfe ich aus einem reichen Erfahrungsschatz.

Vintage-Buchhandlung
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Keine Berührungsängste haben

Guten Argumenten kann sich niemand verschließen.

In meinem Job komme ich mit allen Ebenen der Verwaltung in Kontakt, vom Sachbearbeiter bis zum Behördenleiter. Und immer muss ich den richtigen Ton treffen. Manche Behördenleiter waren früher hochrangige Politiker in deren Heimatland oder Botschafter. Gerade bei solchen Verhandlungspartnern ist es wichtig, sicher aufzutreten, insbesondere, wenn man unangenehme Ergebnisse präsentieren muss. Durch diese Erfahrung kenne ich keine Berührungsängste – egal wo mein Gegenüber in der Hierarchie steht.

Politische Prozesse kennen

Man muss immer das "Große Ganze" sehen.

Politisch wichtige Prüfungen werden in der Regel in den Ausschüssen des Deutschen Bundestages oder der Kommission diskutiert. In etlichen Fällen war ich verantwortlich, diese Diskussionen vorzubereiten und fachlich zu begleiten. Dabei habe ich sehr viel über politische Prozesse lernen können.

Flussdiagramm
Bonitätsprüfung

Über Haushaltsmittel verhandeln und planen.

Nichts ändert sich so schnell wie die Lage – darauf muss man vorbereitet sein.

Haushaltsverhandlungen sind im öffentlichen Dienst ein jährliches Ritual. Ich war mehrere Jahre Beisitzer in Verhandlungen zwischen dem Bundesministerium des Innern und dem Bundesministerium für Finanzen. Das war eine sehr lohnende Erfahrung. Sie hat mich gelehrt, dass Verwaltungen sich ständig an neue finanzielle Gegebenheiten anpassen und Prioritäten setzen müssen.

Konsequenzen jeder Handlung abschätzen

Gründliche Überlegung statt schnelles Gepolter.

Als Vertreter des Bundesrechnungshofes war ich beteiligt an der Entwicklung etlicher Gesetzesvorlagen und der so genannten „Gesetzesfolgeabschätzung“. Dieser etwas sperrige Begriff gibt vor, dass man die Tragweite einer Entscheidung bis ins Detail abschätzen muss, um eine optimale Entscheidung zu treffen. Deshalb halte ich nichts von Aktionismus oder Stammtischgepolter, sondern setze auf gründliche Überlegung, die alle Konsequenzen einer Entscheidung berücksichtigt.

Marktanalyse
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Durchsetzungsvermögen

Streit gehört zur Demokratie und ist wichtig - solange er sachlich bleibt.

Viele meiner Prüfungsergebnisse können sehr unangenehme Konsequenzen für die geprüften Kollegen haben. Oft versucht man mich deshalb dazu zu bringen, die Ergebnisse verharmlosend darzustellen oder mich sogar unter Druck zu setzen. In solchen Situationen benötige ich ein großes Durchsetzungsvermögen und eine klare Linie. Dann scheue ich keinen Konflikt.

Harte Arbeit und Disziplin

Von nichts kommt nichts.

Vielleicht erinnern sich noch manche an die Zeit, als ich aktiv Tischtennis in unserem TSV gespielt habe. Bestimmt können die Vereinskameraden von damals bestätigen, dass ich schon immer ein Anhänger von hartem und diszipliniertem Training war.

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